Ich wollte eine App die mir während der Fahrt das zeigt, was ich brauche. Nicht Google Maps für Fußgänger, nicht einen weiteren Fitness-Tracker. Ein echtes HUD – direkt auf dem Handy, sinnvoll angeordnet, ohne Ablenkung.
Die Idee dahinter
Ausgangspunkt war eine konkrete Situation: schlechtes Wetter, Gegenlicht, unbekannte Strecke. Ampeln spät erkannt, Tempolimit verpasst, kein guter Überblick. Das Smartphone liegt auf dem Armaturenbrett und zeigt… nichts Hilfreiches.
DriverHUD soll das ändern. Echtzeit-Tacho, aktuelles Tempolimit aus Offline-Karten, Vorwarnung bei Gefahrenstellen – und für Fahrer mit Farbsehschwäche eine KI die Ampeln erkennt und klar anzeigt, ohne dass man auf die Farbe achten muss.
Was die App kann (und was nicht)
Es gibt zwei Stufen. Light läuft auf allem ab Android 8: Tacho, GPS-Qualität, Tempolimit für Hessen aus OSM-Daten, Gefahrenstellen-Vorwarnung. Das reicht für den Alltag und ist kostenlos.
Pro legt Live-Kamera-Analyse obendrauf. Ein YOLO-Modell erkennt Ampeln in Echtzeit – Farbe, Zustand, Konfidenz. Das braucht aktuelle Hardware (ab S22-Klasse oder vergleichbar), weil Computer Vision CPU-gebunden ist und der SoC die Latenz bestimmt. Pro ist ab 3,99 € im Monat geplant, läuft über Play-Billing wenn der Store-Rollout kommt.
Warum Android, warum jetzt
Android weil der Entwicklungsweg direkter ist – kein Review-Gate für frühe Tests, ADB-Sideload funktioniert sofort. iOS kommt nicht vor dem ersten stabilen Android-Release. Kotlin und Compose weil der Stack modern ist und Claude Code damit gut arbeiten kann – die App entsteht in Claude-Code-Sessions, nicht in monatelangen Sprints.
Prototyp und erste Tests gibt es morgen.