KI & Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist kein Feature.
Sie ist der Test, ob Kommunikation wirklich funktioniert.

Ich bin Sascha Manke. Ich mache seit über 20 Jahren Kommunikation und Videoproduktion. Und ich bin selbst sehbehindert. Das ist keine Nebenbemerkung — das ist die Perspektive, aus der ich auf digitale Produkte, Videos und KI schaue. Auf dieser Seite: was heute schon geht, welche Apps ich gerade baue, und wohin die Reise gehen soll.

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Warum ich das mache

Ich lebe Barrierefreiheit seit Jahren. Nicht als Berater, der sich in ein Thema einliest — sondern als jemand, der jeden Tag merkt, wo digitale Produkte aufhören, funktionieren zu wollen. Zu klein, zu kontrastarm, zu verspielt, zu abhängig von Sicht. Zu viel Bullshit, zu wenig Klartext.

Ich baue gerade eine Familie kleiner, radikal einfacher Apps. Acht Apps für acht Lebenslagen — vom Sehen über das Sprechenlernen bis zum Betrugs-Check. Handy statt teurer Spezial-Hardware. KI, wo sie wirklich hilft — und ehrliche Grenzen, wo sie noch nicht so weit ist. Alles offen, alles testbar, alles im Aufbau. Kein fertiges Produkt. Sondern ein sichtbarer Weg.

Was KI heute schon leistet

In der Hosentasche — nicht in der Zukunft.

Vieles, was noch vor zwei Jahren Spezial-Hardware brauchte, läuft heute auf einem normalen Android-Handy. Ohne Internet, ohne Cloud, ohne Datenabgabe. Ein paar Beispiele, die jetzt schon funktionieren:

Sehen ohne zu sehen

Kamera aufs Bild — und die App liest den Text vor, erkennt den Barcode, beschreibt die Szene, warnt vor Hindernissen. Alles on-device.

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Hören ohne zu hören

Live-Untertitel in großer Schrift — und ein Geräusch-Alarm, der Sirenen von Einsatzfahrzeugen und Rauchmelder erkennt: Vibration plus Vollbild-Blitz.

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Verstehen ohne Fachchinesisch

Behördenbrief fotografieren — in einfacher Sprache erklärt bekommen. Reiz-Ampel, wenn die Umgebung zu laut oder zu grell wird. Ruhe-Übungen mit Atem-Guide.

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Bewegen ohne Barrieren

G-Sensor misst den Belag (glatt / holprig / sehr holprig). Barrieren vor Ort mit Foto und Geo-Position festhalten. Als Rohstoff für einen echten Barriere-Layer.

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Alltag ohne Angst

Verdächtige SMS reinsprechen — Ampel: Rot, Gelb, Grün, mit Begründung. „Alles ok“-Knopf für die Angehörigen. Extra-große Schrift von Anfang an.

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Sprechen üben ohne Druck

Reden-Tafel, Nachsprechen, Laute, Vorlesen — ein Starthelfer für Kinder mit Sprach-Startschwierigkeiten. Rund um die Logopädie, nicht als Ersatz.

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Betrug erkennen ohne Fachwissen

Brief fotografieren oder Nachricht einfügen — der Wachhund prüft auf Betrugs-Muster und erklärt seine Ampel in einfacher Sprache.

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Reden ohne Hürde

Ein Sprach-Begleiter für Senioren: zuhören, erzählen, Rätsel lösen — und er merkt sich, was wichtig ist. Läuft direkt im Browser.

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Assistenz ohne Aufwand

Kein Account, kein Onboarding-Marathon. Sprache wählen, Erklärung anhören, loslegen. Für die eigene Nutzung — oder für Angehörige, die mithelfen.

Alle acht Apps ansehen ↓
Die 15/15-App-Familie

Acht Apps. Ein Anspruch: Handy statt Brille.

Für jede Zielgruppe eine eigene App, radikal auf sie zugeschnitten. Kein Spezialgerät, keine Registrierung. Die sechs Android-Apps laufen auf Android 13+, ab 6 GB RAM — Kern-Funktionen komplett offline, Cloud-KI nur optional per Schalter. Wachhund und Begleiter nutzen KI im Netz und sagen das klar. Aktueller Stand: alle sechs Android-Apps als Beta auf echten Geräten (Builds vom 13.07.2026), Kamera-KI, Live-Untertitel und Geräusch-Alarm sind on-device echt. Beta-Zugang über den Downloadbereich.

App 1 · 15/15 Sehen Am weitesten

Handy heben, Handy fragen.

Für wen

Blinde, stark sehbehinderte und farbenblinde Menschen. Alle, die im Alltag Kamera-Assistenz brauchen — auch nur situativ (Etikett, Preisschild, Beipackzettel).

Was heute schon geht

  • Blind bedienbar — TalkBack-kompatibel, alles über Buttons und Sprache
  • Text vorlesen (OCR), Szene beschreiben, Objekt finden — on-device, ohne Internet
  • Produkt-Scan (Barcode) plus Licht- und Farb-Erkennung
  • Echte Lupe: Zoom, Farbfilter, Einfrieren, Licht
  • Barriere melden per Sprachnotiz, SOS-Knopf mit Countdown auf jedem Bildschirm

Was noch kommt

  • Geldschein-Erkennung, Hindernis-Distanz (ARCore Depth)
  • V2-Cloud-Engine als Qualitäts-Upgrade — Offline bleibt Pflicht

Voraussetzungen

Android 13 oder neuer. Mindestens 6 GB RAM. Kamera + Mikrofon. Kein Internet nötig. Beta-APK, Installation über „Unbekannte Quellen“ nötig.

Sehen-Beta im Downloadbereich ↓
Screenshot der App 15/15 Sehen: Funktion 1 von 8 „Szene beschreiben“, großer oranger Auslöse-Knopf, Zurück/Weiter-Knöpfe. Hoher Kontrast, dunkler Hintergrund, große weiße Schrift.

Startbildschirm „Sehen“

App 2 · 15/15 Hören Beta

Die Umgebung sichtbar machen.

Für wen

Gehörlose und schwerhörige Menschen. Alle, die in bestimmten Situationen Untertitel oder Geräusch-Alarme brauchen (Termin beim Amt, Restaurant, Zuhause allein).

Was heute schon geht

  • Live-Untertitel: alles Gesprochene groß auf dem Display — Stopp per Knopf
  • Tippen → Sprechen: Antwort eintippen, das Handy spricht sie laut aus
  • Gesprächs-Mitschrift zum Nachlesen und Teilen
  • Geräusch-Alarm: erkennt Sirenen von Einsatzfahrzeugen und Rauchmelder on-device (YAMNet) — Alarm als Vollbild-Blitz plus Vibrationsmuster

Was noch kommt

  • Weitere Geräuschklassen: Klingel, Klopfen, Namensruf
  • Hintergrund-Wächter: Alarm auch bei ausgeschaltetem Bildschirm
  • V2: Cloud-STT mit Sprecher-Trennung, Live-Übersetzung, Zusammenfassung

Voraussetzungen

Android 13+, 6 GB RAM. Mikrofon-Freigabe. Für Live-Untertitel: deutsche Systemsprache installiert (kommt bei Samsung mit). Geräusch-Alarm aktuell bei geöffneter App mit Bildschirm an.

Hören-Beta im Downloadbereich ↓
Screenshot folgt.
App 3 · 15/15 Verstehen Beta

Vom Fachchinesisch zur einfachen Sprache.

Für wen

Menschen mit Legasthenie, Konzentrations- oder Verständnisproblemen, Neurodivergenz, Reizsensibilität. Alle, die einen Behördenbrief in klarer Sprache brauchen — oder eine Pause vor der nächsten Aufgabe.

Was heute schon geht

  • „Beruhigen“: Atem-Kreis 4 Sekunden ein/aus, Ansage „Einatmen / Ausatmen“
  • Reiz-Ampel: misst die Umgebung und zeigt grün / gelb / rot
  • „Einfache Sprache“: regelbasierte Vereinfachung on-device
  • Schritt-Assistent über Cloud-KI — optional, per Schalter

Was noch kommt

  • Einfache-Sprache-Umschreiber mit lokalem Sprachmodell
  • Routine-Assistent — Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Foto
  • V2: Behördenbrief-Erklärer in Top-Qualität

Voraussetzungen

Android 13+, 6 GB RAM. Für die kommende lokale KI ist mehr RAM hilfreich — testen kann man die App jetzt schon.

Verstehen-Beta im Downloadbereich ↓
Screenshot folgt.
App 4 · 15/15 Mobilität Beta

Barrieren dokumentieren, Wege verbessern.

Für wen

Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator oder eingeschränkter Motorik. Eltern mit Kinderwagen. Alle, die auf glatte Wege angewiesen sind — und auf funktionierende Aufzüge.

Was heute schon geht

  • Belag messen: Handy bewegen/rollen, G-Sensor bewertet Rauheit in %
  • Ansage am Ende: glatt / holprig / sehr holprig
  • Barriere melden per Sprachnotiz (Foto + Geo kommt)
  • Sprachbefehl-Grundlage

Was noch kommt

  • Barriere-Foto + GPS + Sprachnotiz gebündelt
  • Workaround-Karte (OpenStreetMap) mit eigenen und geteilten Punkten
  • V2: Rollstuhl-Routing (OpenRouteService), Aufzugs-Status ÖPNV

Voraussetzungen

Android 13+, 6 GB RAM, GPS. Halterung am Rollstuhl empfohlen — das Handy misst dann die Fahrt-Rauheit sauber mit.

Mobilität-Beta im Downloadbereich ↓
Screenshot folgt.
App 5 · 15/15 Senioren Beta

Ruhiger Assistent, keine Rätsel-Menüs.

Für wen

Ältere Menschen, die mit Technik hadern — und die Angehörigen, die aus der Ferne mithelfen wollen. Alle, denen der Enkel-Trick oder die Paket-Zoll-SMS Kopfzerbrechen macht.

Was heute schon geht

  • Betrug prüfen: Nachricht vorsprechen — Ampel Rot / Gelb / Grün mit Begründung
  • „Alles ok“ senden: fertiger Text an Angehörige per SMS oder WhatsApp
  • Lupe (wie in Sehen): Zoom, Farbfilter, Einfrieren
  • XL-Start — nur zwei bis drei Elemente pro Bildschirm

Was noch kommt

  • Technik-Ersthelfer: Foto vom Gerät → Schritt-für-Schritt-Erklärung
  • Guardian-Modus: Live-Standort optional teilen, Notruf-Kette
  • V2: Telefon-Betrugs-Erkennung, Video-Ersthelfer

Voraussetzungen

Android 13+, 6 GB RAM. Läuft auf normalen Alltagshandys. Kein Konto, keine Anmeldung.

Senioren-Beta im Downloadbereich ↓
Screenshot folgt.
App 6 · 15/15 Sprechen Beta

Erste Worte ohne Druck.

Für wen

Kinder von 3 bis 9 mit Sprach-Startschwierigkeiten — auch bislang non-verbale Kinder. Ein Starthelfer rund um die Logopädie, kein Ersatz dafür. Das Handy ist ein druckfreier Gegenüber: dort dürfen erste Worte kommen, wann das Kind will.

Was heute schon geht

  • Reden-Tafel: Tippen spricht — auch für Kinder, die (noch) nicht sprechen
  • Wörter, Nachsprechen mit eigener Aufnahme, Laute und Tiergeräusche, Sätze bauen
  • Vorlesen: Buchseite fotografieren, die App liest vor
  • Eltern-Bereich mit Beobachtungen und Bericht fürs Gespräch in der Logopädie
  • Personalisiert nach Alter und Geschlecht, Reizstärke einstellbar, Deutsch/Englisch

Was noch kommt

  • Schulkind-Stufe: Anlaute, Minimalpaare, erstes Schreiben
  • Eigene Fotos und Eltern-Stimme für die Reden-Tafel

Voraussetzungen

Android 13+. Alle Aufnahmen und Übungsdaten bleiben auf dem Gerät — nichts wird hochgeladen.

Sprechen-Beta im Downloadbereich ↓
App 7 · 15/15 Wachhund Alpha

Ist das Betrug? Der Wachhund schaut drauf.

Für wen

Alle, bei denen komische Briefe, SMS oder Mails landen — gebaut für Senioren und das „Enkel-Setup“ durch Angehörige, nützlich für jeden.

Was heute schon geht

  • Brief fotografieren oder Text einfügen — Ampel Rot / Gelb / Grün mit Begründung in einfacher Sprache
  • Vorlesen der Einschätzung, Schriftgrößen-Regler, Deutsch / Englisch / Türkisch
  • Schutzregeln fest im Code: im Zweifel nie Grün

Gut zu wissen

Der Wachhund nutzt KI im Netz: Der geprüfte Inhalt wird zur Analyse übertragen und nicht gespeichert — das steht auch so in der Einwilligung beim ersten Start.

Was noch kommt

  • Direkt aus WhatsApp oder Mail teilen — ohne Kopieren
  • Android-App und öffentlicher Beta-Zugang mit Zugangscode

Aktuell im geschlossenen Test. Interesse? Kurz melden.

App 8 · 15/15 Begleiter Beta

Einfach reden.

Für wen

Ältere Menschen, die Gesellschaft beim Reden wollen — eingerichtet von Angehörigen in fünf Minuten. Kein Tippen nötig: Knopf drücken, sprechen, zuhören.

Was heute schon geht

  • Unterhalten und Wissen & Rätsel — komplett per Sprache
  • Merkt sich Namen, Familie und Vorlieben (einsehbar und löschbar)
  • Name, Geschlecht und Stimme des Begleiters frei wählbar
  • Acht Sprachen, große Schrift, Signaltöne und Vibration einstellbar
  • Läuft im Browser — nichts zu installieren

Gut zu wissen

Die Antworten kommen aus KI im Netz. Das Profil bleibt im Browser des Geräts und ist im Angehörigen-Bereich jederzeit einsehbar und löschbar.

Aktuell im Familien-Test. Interesse am Beta-Zugang? Kurz melden.

Kurz zur Installation

Die Android-Apps sind Beta-APKs aus dem passwortgeschützten Downloadbereich — kein Play-Store-Release. Nach dem Download öffnen, einmal „Installation aus unbekannten Quellen erlauben“ zulassen, danach ganz normal öffnen. Mikrofon und Kamera werden beim ersten Start abgefragt. Kein Konto, kein Tracking — die sechs 15/15-Android-Apps laufen im Grundbetrieb ohne Cloud. Rückmeldungen willkommen — genau dafür ist es da.

Für deine Website

Das Tipps-Widget. Ein Knopf, der sofort hilft.

Der Knopf oben auf dieser Seite („Barrierefrei-Tipps für dein Gerät“) ist ein Produkt — und du kannst ihn auf deine Website holen. Er zeigt deinen Besuchern die eingebauten Bordmittel ihres Geräts: Lupe, Vorlesen, Kontrast, Diktat — für Windows, Android, iPhone/iPad und Mac, mit den passenden Tipps zuerst.

Dreizehn Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Ukrainisch, Arabisch (mit Rechts-nach-links-Layout), Mandarin, Hindi und Japanisch. Das Widget startet automatisch in der Systemsprache des Besuchers — umschaltbar direkt im Fenster.

Barrierefreiheit in der Barrierefreiheit: Ein Hilfefenster bringt nichts, wenn man es nicht wahrnehmen kann. Deshalb hat das Fenster selbst einen großen Vorlesen-Knopf (liest die Tipps laut vor) und einen Größer-Knopf (Text bis 175 %).

Und jetzt der No-Bullshit-Teil: Dieses Widget macht deine Website NICHT barrierefrei. Es ist bewusst das Gegenteil der „Overlay“-Werkzeuge, die Konformität versprechen und nicht liefern. Es verändert deine Seite nicht, trackt nichts, lädt nichts nach, setzt keine Cookies — es hilft nur deinen Besuchern. Echte Barrierefreiheit ist Handwerk; dabei helfe ich gern persönlich.

Einbinden — eine Zeile, fertig

<script src="https://younameit.tv/wp-content/uploads/no-barrier/widget/nb-tipps.js" defer></script>

Die Zeile kommt vor das schließende </body> deiner Seite — bei WordPress z. B. über einen Footer-Code-Bereich oder ein Snippet-Plugin. Der Knopf erscheint unten links. Das war die ganze Installation.

Anpassen — per data-Attribut

data-lang Startsprache: auto (Standard) oder de, en, tr, fr, es, it, pl, ru, uk, ar, zh, hi, ja
data-position bottom-left (Standard), bottom-right oder inline — inline setzt den Knopf genau an die Stelle des Script-Tags
data-color Deine Markenfarbe (Hex oder CSS-Variable). Die Textfarbe des Knopfs stellt sich automatisch auf lesbaren Kontrast ein.
data-label Eigener Buttontext statt der Standard-Beschriftung

Beispiel — rechts unten, Englisch, in Markenfarbe

<script src="https://younameit.tv/wp-content/uploads/no-barrier/widget/nb-tipps.js" defer
        data-position="bottom-right" data-lang="en" data-color="#7c3aed"></script>

Lieber selbst hosten? Im Download liegt die Datei samt Anleitung — auf den eigenen Server legen, src anpassen, fertig. Keine Abhängigkeiten, kein Build.

Widget herunterladen (ZIP, Anleitung dabei) ↓ Eigene Farben / Sprachen / ohne Branding? Kontakt
Die 15/15-Vision

15 Prozent der Menschen. 15 Zielgruppen. Ein KI-Ökosystem, das mitdenkt.

Etwa 15 Prozent der Menschen leben mit einer Einschränkung. Sehen, Hören, Motorik, Kognition, Neurodivergenz, Reizsensibilität, Alter, Sprache. Die meisten digitalen Produkte werden ohne sie gedacht. KI-Modelle auch. Und dann kommt am Ende ein Barrierefreiheits-Modus dran, der wenig hilft und alle nervt.

15/15 dreht das um: Native-User-First Inclusive AI. Die betroffenen Nutzer werden nicht am Ende getestet, sondern ab dem ersten Tag mitgedacht — als Personas, als reale Tester, als Datengeber. Aus der Nutzung entsteht nebenbei ein zweites Produkt: ein Echtzeit-Datenlayer über echte Barrieren in der physischen und digitalen Welt. Wo ist der Aufzug kaputt. Welche Formulare sind unlesbar. Wo klemmt es systemisch. Das ist lizenzierbar — für Verkehrsbetriebe, Städte, Betreiber, Behörden.

Konkret geplant: ein 90-Tage-Pilot in Frankfurt am Main. Mit einem Kernteam aus 15 Personen, davon mindestens die Hälfte selbst betroffen. Testfläche eine überschaubare Zone in der Innenstadt oder ein ÖPNV-Korridor. Ziel: den Wert des Datenlayers empirisch zeigen — und zwei bis drei Kern-Apps unter realen Bedingungen härten.

Was ich mit dem richtigen Partner machen würde

Ein Pilot-Setup mit belastbarem Rahmen — kein Innovationslabor-Theater. Kernthemen: seriöse Persona-Simulation im Design, echte Testerinnen und Tester ab dem ersten Klick, sauber lizenzierter Datenlayer, klare Grenzen zwischen on-device und Cloud. Für Partner wie kommunale Verkehrsbetriebe, Stadtverwaltungen, Sozialunternehmen, oder ein Konzern mit ernstem BFSG-Anspruch statt Marketing-Aufkleber.

Über 15/15 sprechen →
Was ich Firmen anbiete

Barrierefreiheit — von Videoproduktion bis KI-Prozess.

Barrierefreie Videos & Content

WCAG-konforme Videos mit Untertiteln, Audiodeskription und Leichter Sprache. Bestehende Inhalte nachziehen oder neu von Anfang an richtig produzieren.

BFSG-Beratung & Umsetzung

Status-Analyse, priorisierter Maßnahmenplan, Begleitung bei der Umsetzung. Kein Audit-Schreck — klare Schritte, konkretes Ergebnis.

KI-Prozesse für Barrierefreiheit

Alt-Texte, Leichte Sprache, Untertitel — automatisiert im Content-Workflow. Ich baue die Prozesse und schule das Team.

BFSG kurz gefasst

Seit Juni 2025 sind digitale Produkte und Dienstleistungen für Unternehmen ab 10 Mitarbeitern oder 2 Mio. € Umsatz barrierefrei anzubieten. Bußgelder bis 100.000 €, Abmahnungen durch Verbraucherschutz, Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen.

Meine Betroffenheit prüfen →
Persönlich

Warum das für mich mehr als ein Projekt ist.

Ich sehe seit meiner Kindheit schlecht. Nicht so schlecht, dass ich nicht mehr arbeiten könnte — aber schlecht genug, um jeden Tag zu merken, wo digitale Produkte die eigene Zielgruppe nicht erreichen. Kleine Buttons, schwacher Kontrast, Icon-Rätsel ohne Beschriftung, Videos ohne Untertitel, Formulare ohne Struktur. Meistens nicht aus bösem Willen — sondern weil niemand im Team betroffen war.

Zeitgleich habe ich in den letzten Jahren erlebt, wie viel KI heute wirklich kann. Ich habe die 15/15-Idee begonnen, als ich verstand, wie viel davon auf einem normalen Handy läuft — ohne teure Brille, ohne Abo, ohne Cloud-Zwang. Und wie sinnvoll es ist, das Ganze aus der Perspektive der Nutzer zu bauen, nicht aus der eines Konzern-Product-Managers.

Was Sie hier sehen, ist ein Zwischenstand. Kein fertiges Produkt, keine Pitch-Show. Ich arbeite offen, dokumentiere Fortschritt und Rückschläge, und teile die Apps zum Ausprobieren. Wer sich in dem Thema wiederfindet — als Betroffener, als Angehöriger, als Fachfrau oder Unternehmen —: melden Sie sich. Ich bin sehr direkt erreichbar.

— Sascha Manke, Frankfurt am Main

Kontakt aufnehmen [email protected] 069 47869700