Genau so wie die letzten acht Blog-Beiträge auf younameit.tv.
Geschrieben von einem lokalen Sprachmodell auf meiner eigenen Hardware. Redigiert nur stichprobenartig. Direkt veröffentlicht via WordPress-API. Vom ersten Wort bis zur Live-Schaltung kein menschlicher Eingriff bei der Formulierung.
Klingt provokant? Soll es auch.
Denn die Frage, vor der wir alle stehen, ist nicht mehr „kann KI Texte schreiben?“ — die Antwort ist seit Monaten ja. Die Frage ist: Wer übernimmt Verantwortung für das, was rauskommt?
Ich habe die Themen vorgegeben. Ich habe die Tonalität trainiert. Ich habe entschieden, was publiziert wird und was nicht. Aber die Wörter selbst — die kamen aus dem Modell. Und sie klingen so, als hätte ich sie geschrieben.
Das ist die ehrliche Realität, mit der wir alle umgehen müssen. Ich finde, wir sollten sie ehrlich kennzeichnen — nicht verstecken. Deshalb steht das hier oben drüber.
Drei Erkenntnisse aus dem Experiment:
- Die Tonalität ist trainierbar. Ein Modell, das mit zehn deiner Texte gefüttert wurde, schreibt nach kurzer Zeit so wie du.
- Die Geschwindigkeit ändert alles. Acht Beiträge in einem Vormittag — das war früher ein Quartal.
- Die Verantwortung verlagert sich. Vom „wie schreibe ich das“ zum „was lasse ich überhaupt rausgehen“.
Wer sagt, das sei der Untergang des handgeschriebenen Textes, übersieht den eigentlichen Punkt: Wir verlieren nicht das Schreiben. Wir verlieren die Ausrede, dass wir nicht zum Schreiben kommen.
Wie haltet ihr es bei euch — Disclaimer rauf oder Disclaimer weglassen?
#KIPraxis #ContentOps #Transparenz