KI hat diesen Beitrag geschrieben — und ich habe sie nur gelassen

Wirklich. Vom ersten Wort bis zum Veröffentlichen.

Genauso wie acht Blog-Posts heute Vormittag auf younameit.tv. Ein lokales Sprachmodell auf meinem eigenen Rechner hat sie geschrieben — ich habe nur die Themen vorgegeben und am Ende kurz drübergeschaut.

Klingt verrückt, oder?

Ehrlich gesagt: Ich finde es spannender als beängstigend. Vor zwei Jahren hätte ich für so ein Projekt einen Texter, drei Korrekturschleifen und zwei Wochen gebraucht. Heute läuft es bei mir auf einem Rechner unter dem Schreibtisch. Keine Cloud, keine versteckten Datenflüsse, keine Kosten pro Wort.

Das schöne daran: Ich habe Zeit für die Dinge, die KI eben nicht kann. Mit meiner Tochter Sandburgen bauen. Eine echte Idee entwickeln. Ein Kundengespräch führen, in dem es um echtes Verstehen geht.

KI ist kein Ersatz fürs Denken. Sie ist ein Multiplikator für die, die bereits denken können.

Und ja — dieses Posting hier hat sie auch geschrieben. Inklusive dieser Zeile. Sie wusste, dass ich es zugeben würde.

Wie geht ihr damit um — KI im eigenen Posting? Disclaimer oder unsichtbar?